vita

"Herrlich bestimmt gibt Simone Schwark mit ihrem fast vibratolosen, klaren Sopran ihrer Gewissheit über den Erlöser Ausdruck."


G. F. Händel: Messiahs
Braunschweiger Zeitung, 23.11.2015

 

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Die Sopranistin Simone Schwark, in Freiburg im Breisgau geboren, lebt in Frankfurt am Main und tritt als Solistin sowohl im Oratorien- als auch im Opernbereich auf.

Sie war Jungstudentin an der Musikhochschule Freiburg bei Beata Heuer-Christen und erste Bundespreisträgerin bei Jugend musiziert in der Solowertung Gesang. Sie studierte Elementare Musikpädagogik, Gesangspädagogik, Lied- und Operngesang an den Musikhochschulen Stuttgart und Frankfurt, zuletzt bei thomas Heyer. Meisterkurse an der Internationalen Bachakademie, bei Dunja Vejzovic, Klesie Kelly und Dietrich Fischer-Dieskau rundeten ihre Ausbildung ab. Derzeit arbeitet sie mit Carol Meyer-Bruetting in Frankfurt.

Erste Opernerfahrungen sammelte sie an der jungen Oper der Staatsoper Stuttgart als Solistin in der Masque Cupid and Death von O. Gibbons. Es folgte die Partie der Helena in Brittens Sommernachtstraum an der Opernschule Frankfurt, eine Koproduktion mit der Oper Frankfurt. Beim Rheingau-Musikfestival 2007 sang sie die Partie der Ninfa in Monteverdis L’Orfeo unter musikalischer Leitung von Gabriel Garrido. 2008 war sie bei den Weilburger Schlosskonzerten als La Colpa in Scarlattis gleichnamigem Oratorium unter musikalischer Leitung von Michael Schneider sowie als Barbara in Emma und Eginhard von Telemann am Stadttheater Gießen zu erleben. In der Spielzeit 2008/2009 war sie als Eurilla in Orlando Paladino von Haydn (aufgezeichnet vom HR und Deutschlandradio) sowie als Constance in Benatzkys Revueoperette Die drei Musketiere am Stadttheater Gießen engagiert. Bei den Internationalen Maifestspielen am Staatstheater Wiesbaden war sie bereits mehrmals zu Gast: 2010 als Drusilla in Monteverdis L`incoronazione di Poppea, 2011 als Venus in John Blows Masque Venus and Adonis und 2012 als Oriana in Händels Amadigi di Gaula, zusammen mit dem Ensemble Mattiacis.  2011 war sie auch in der Rolle der Pamina in Mozarts Zauberflöte  zu erleben. 2012 war sie Gast bei den Internationalen Händelfestspielen Göttingen und sang dort unter Leitung von Stefan Kordes den ersten Sopran in Händels Dixit Dominus/ Karmelitervesper. Dort sprang sie zugleich spontan als Oriana in einer Aufführung von Händels Amadigi di Gaula unter Leitung von Andrew Parrott ein. 

Ihr Repertoire im Oratorienfach reicht von der Renaissance über die Oratorien aus Barock, Klassik und Romantik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen. Sie arbeitet mit Ensembles wie dem Johann Rosenmüller Ensemble, L`arpa festante, Concerto con anima und Dirigenten wie Winfried Toll, Christoph Siebert und Carlos Spierer zusammen und wirkte bei diversen CD-/ Rundfunk- und Fernsehproduktionen mit. Zudem ist Simone Schwark Mitglied des Ensembles In Paradiso Frankfurt mit Schwerpunkt auf der Musik der Zeitwende des 16. Jahrhunderts unter Leitung von Andreas Küppers.

Mit besonderem Interesse widmet sich Simone Schwark zusammen mit der Pianistin Anna Naretto auch dem Liedgesang, sowohl dem Deutschen Lied als auch den Werken spanischer und französischer Komponisten.

2014 war sie zusammen mit dem Johann-Rosenmüller Ensemble in der Rolle des Erzengel Gabriel an der Ersteinspielung von Daniel Bollius Johannes-Oratorium beteiligt. 2017 werden eine CD mit Graupner-Kantaten unter Leitung von Florian Heyerick beim Label CPO und eine weitere CD mit Telemann-Kantaten zusammen mit dem Johann-Rosenmüller-Ensemble  bei Christophorus Records  erscheinen.

Seit 2015 hat sie einen Lehrauftrag für Gesang an der Justus Liebig Universität Giessen inne.

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